Vor 100 Zuschauern hätten die Nackenheimer bereits mit 2:0 oder 3:0 führen müssen, als sie durch Dennis Secker nach einem Konter in Rückstand gerieten (37.). „Danach war bei uns erst einmal nicht mehr viel los“, bekannte FCN-Spielertrainer Felix Hammer. „Wir haben es versäumt, unsere guten Chancen zu nutzen.“ Nur Markus Jans traf in der 80. Minute, als er einen an Nils Seiffert verursachten Foulelfmeter verwandelte. Im Finish wurden die junge Nackenheimer Elf erneut ausgekontert. Goalgetter Kevin Miller war es, dem in der 87. Minute der Siegtreffer für die äußerst defensiv eingestellten Mommenheimer gelang.
Presse
Secker macht den Unterschied
1. FC Nackenheim ärgert sich über Niederlage gegen TSV Mommenheim
Karlheinz Geiberger fasste sich in seinem Spielbericht sehr kurz. Er sei „enttäuscht und frustriert“ und wolle deshalb nicht viel zum Spiel seines 1. FC Nackenheim gegen den TSV Mommenheim sagen, teilte der Abteilungsleiter mit. Die Gäste aus Mommenheim siegten mit 2:1.
Geibergers Kurzresümee: „In der ersten Halbzeit machen wir das Spiel. Nur hat der TSV einen Dennis Secker – und wir nicht. Der TSV hat eine Chance und macht das 1:0. In der zweiten Halbzeit war es ähnlich.“ Secker machte in der 36. Minute das 1:0. Das war der Unterschied in den Offensivbemühungen der beiden Teams.
SG Sörgenloch/Udenheim – 1. FC Nackenheim II 5:2 (3:0)
Von Beginn an kontrollierte die SG das Geschehen. „Nach dem Seitenwechsel haben wir etwas die Konzentration verloren und die Nackenheimer sind zu ihren Ehrentreffern gekommen“, so Sörgenlochs Abteilungsleiter Thorsten Wettig. Tore: 1:0 Ralf Becker (17.), 2:0 Benjamin Runschke (24., 25-Meter-Schuss in den Winkel), 3:0 Christian Weber (38.), 4:0 Benjamin Runschke (62.), 4:1 Sebastian Lang (67.), 4:2 Alexej Kretow (78.), 5:2 Christopher Zanke (81.).
TV 1817 Mainz – 1. FC Nackenheim 5:1 (1:1)
Vor 40 Zuschauern profitierten die 17er davon, dass sie nach verteiltem Spiel in der ersten Hälfte – mit leichtem Chancenplus für die Platzherren – schon kurz nach der Pause in Führung gingen. „Das schnelle 2:1 war entscheidend“, sagte 1817-Co-Trainer Stefan Sonnack, der den MTV in Abwesenheit des privat verhinderten Chefcoachs Hans Scheffel betreute. „Danach haben die Nackenheimer vom Läuferischen her abgebaut. Wir hatten leichtes Spiel auch dadurch, dass die Abwehrarbeit der Gäste nicht besonders stark war.“ Unter dem Strich war es die bislang beste Saisonleistung der 17er, deren Torwart Fabian Friedrich einen geruhsamen Nachmittag verbrachte, weil die Defensive um Christian Stieg gut stand. Tore: 0:1 Daniel Afonso (2.), 1:1 Frank Siedentopf (11.), 2:1, 3:1 Kenneth Krüger (51., 59.), 4:1 Frank Siedentopf (64.), 5:1 Christopher Hübner (76.). Jens Friederich (FCN) schoss noch einen Foulelfmeter vorbei (78.)
Die schlechten Erinnerungen bleiben
Kreisliga Ost: 1. FC Nackenheim II geht mal wieder in Udenheim unter – Gastgeber untermauern ihre gehobenen Ansprüche
Die SG Sörgenloch/Udenheim untermauert in der Fußball-Kreisliga Ost ihre Aufstiegsambitionen. Nach dem dritten Kantersieg im vierten Spiel, diesmal gegen den 1. FC Nackenheim II, bleibt die SG in der Spitzengruppe.
SG Sörgenloch/Udenheim – 1.FC Nackenheim II 5:2(3:0)
Fast auf denTag genau vor fünf Monaten, am 23. Spieltag der abgelaufenen Saison, hatte der 1.FC Nackenheim II zuletzt auf dem Udenheimer Kunstrasen gestanden. Es war ein grauer Märzsonntag, an den sich niemand der damaligen Spieler gerne zurückerinnert. Das 1:10 gegen die SG Sörgenloch/Udenheim hatte für den FCN die höchste Saisonniederlage bedeutet. Gestern blieb den Gästen eine solche Vorführung zwar erspart, nach der 2:5-Pleite aber hielt sich die Freude darüber in Grenzen – was daran lag, dass die Nackenheimer Reserve erneut nicht mit Geschenken geizte.
„Wenn wir mit 0:1 in die Halbzeit gehen, wird das hier ein anderes Spiel“, meinte FCN-Trainer Romanus Simon nach dem Schlusspfiff, „leider haben wir den Sörgenlochern vor der Pause zwei Tore geschenkt. “ Statt 0:1 hieß es zum Pausenpfiff 0:3, erste Erinnerungen an den grauen Märznachmittag kamen auf.
Dass sich die Nackenheimer im Spiel nach vorne nicht wesentlich schlechter präsentierten, blieb angesichts der eklatanten Defensivschwächen nur eine Randnotiz. Beim Führungstreffer(22.) kam Ralf Be-cker völlig unhcdrängt zum Kopfball. Die N.ickenheimer Abwehr verh i i • 11 s i r h zum Torschützen als li.Mle der sich kürzlich rillt dei Schweinegrippe infizlt’il bloß kein Kontakt. NIII sieben Minuten später irlmv, Benjamin Runschke aus der Distanz zielgenau in den Winkel. Den Ball hatte ihm die Defensive der Gäste zuvor maßgerecht in den Fuß gespielt.
Ähnlich ging es drei Minuten vor der Pause zu: Der FCN bekam den Ball wieder einmal nicht aus der Gefahrenzone, diesmal war SG-Antreiber Christian Weber zur Stelle und schoss den Ball ins la nge Eck.
Trotz der deutlichen Pausenführung spiel Ion die Gastgeber noch nichl jenen Fußball, der sie in der Hinrunde der verciiitujo.ium Saison ausgezeichnet hatte. Dass die SG noch Luft nach oben hat, offenbarten die zweiten 45 Minuten eines Spiels, das längst gelaufen war. Besonders nachdem erneut Runschke frühzeitig das 4:0 erzielte (61.).
Defensiv wirkten die Sörgenlocher anfällig, die beiden Abwehrspieler Donato Padulo und Florian Wolf – gelernte Offensivkräfte – erhielten zu wenig Unterstützung aus dem fast nur nach vorn orientierten Mittelfeld.
Aus einem 0:4 machten die längst zahnlosen Nacken-heimer dank Treffern von Sebastian Lang (64.) und Alexej Kretow (76) ein 2:4. „Wir haben es uns in der zweiten Halbzeit selbst schwer gemacht. Solche folgenschweren Fehler dürfen uns nicht passieren“, sagte der neue SG-Trainer Michael Schütz. Spätestens nach Christopher Zankes 5:2 (83.) aber legte sich auch der letzte Widerstand der überforderten Gäste.
Nach der vierten Niederlage im vierten Spiel stehen die Zeichen beim FCN bereits frühzeitig auf Abstiegskampf. Die Erinnerungen an den Udenheimer Rasenplatz bleibenschlecht. Danieljunglas
Trotz großen Bemühens blieb der Sörgenlocher Marko Vrgoc (vorne), bester Torjäger der vergangenen Kreisliga-Saison, gegen die Nackenheimer Reserve ohne Treffer. • Foto: Thao Vu Minh
SG Sörgenloch/Udenheim:
Bietschneider – Schütz – Padulo (72. Gwiasta), Wolf – Becker, C. Weber (46. Laux), Wohn, Zanke, B. Runschke – Christmann, Vrgoc.
1. FCNackenheim
Hexemer- Alfonso – Yüsel (73. Naunheimer), Mergen – Glaser, Serti, Simon, Kretow, Sodrow -Beüinger (46. Lang), Politano (46.Geiberger)
Unschöner Blick von außen
Felix Hammer hat sich erstmals in dieser Saison ein Spiel seines 1. FC Nackenheim von der Außenlinie angeschaut, und dieser Perspektivwechsel hat dem Spielertrainer so gar nicht gefallen. „Nach unserer 1:0-Führung kam eigentlich gar nichts mehr. Das war wirklich eine Katastrophe“, sagte der gelernte Sportlehrer. Besonders bitter ist solch ein Urteil, wenn eben jenes Tor, bis zu dem alles eigentlich noch in Ordnung gewesen ist, in der ersten Spielminute fällt. So geschehen bei der l:5-Pleite der Nackenheimer beim TV 1817 Mainz. Die Mannschaft sei sich nach den guten Leistungen der Vorwochen und mit der frühen Führung im Rücken wohl zu sicher gewesen. Diese Einschätzung kann man guten Gewissens unterschreiben. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich Hamme^diese Zuschauerrolle so schnell wieder antut.
75 Prozent ohne Chef
1817 zerpflückt FCN nach frühem Rückstand
Wenn das 75 Prozent waren, möchte die Ligakonkurrenz sicher nicht wissen, was vom TV 1817 Mainz zu erwarten ist, wenn er mal das volle Leistungsvermögen abrufen kann. Mit eben jenen drei Vierteln umschrieb Stefan Sonnack das, was seine Mannschaft beim 5:1 über den 1. FC Nackenheim auf den Platz gebracht hat. „Heute haben wirklich nur Kleinigkeiten gefehlt. Da hätte ein Spieler mal rufen können, statt gleichzeitig mit einem Kollegen zum Ball zu gehen. Aber das sind Dinge, die sich beheben lassen“, sagte der 1817-Kotrai-ner, der Hans Scheffel an der Seitenlinie vertrat. Der Chefcoach weilte bei einer Feier.
Das Spiel begann jedoch alles andere als gut aus Sicht der Mainzer. „Ich hatte den Spielern gesagt, dass wir die ersten fünf Minuten hinten sicher stehen sollen – aber schon 60 Sekunden nach dem Anpfiff lagen wir mit 0:1 in Rückstand“, berichtete Sonnack. Doch die 17er rauften sich zusammen und drehten die Partie eindrucksvoll.
Fußballcamp, Jubiläum, 10. Mal
Als im Sommer 2006 das erste Fußballcamp auf dem Nackenheimer Sportplatz angeboten wurde, war kaum abzusehen, welch außerordentliches Erfolgsmodell sich hier entwickelt. Heute, im Sommer 2009, feiern die Camp-Organisatoren ein besonderes Jubiläum: Zum nunmehr zehnten Mal wurde das Fußballcamp veranstaltet.
„Ich bin jetzt zum siebten oder achten Mal beim Camp dabei. Es macht mir immer wieder sehr großen Spaß“, erzählt der elfjährige Adrian Schell mit strahlenden Augen. „Hier treffe ich viele Freunde, die Betreuer sind sehr nett, und die Fußball-Übungen machen richtig viel Spaß.“ Die Camps sind also die perfekte Ferienbeschäftigung – an Ostern, im Sommer oder auch im Herbst. Seit der Premiere 2006 haben rund 1300 Nachwuchs-Kicker im Alter von 4 bis 14 Jahren an den Fußballcamps teilgenommen. Eine sehr beachtliche Anzahl. „Als wir die Fußballcamps ins Leben gerufen haben, waren wir optimistisch, dass wir dieses Angebot für eine längere Zeit etablieren können. Schließlich gibt es immer Kinder, die in den Ferien betreut werden wollen“, sagt Hauptorganisator Felix Hammer, dessen Hoffnungen sich bestätigt haben. „Deshalb wollen wir die Camps auch in den nächsten Jahren weiter anbieten.“ Ein herzliches Dankeschön spricht Hammer seinen Betreuer-Kollegen aus, „ohne die das Camp nicht stattfinden könnte. Denn es ist wichtig, dass die Kinder stets abwechselnde Betreuer haben, um immer wieder neu herausgefordert zu werden. Schließlich hat jeder Betreuer seine fußballerischen Eigenarten“, sagt Hammer. Seit 2006 waren es über 20 verschiedene Betreuer; 2009 halfen Matthias Bastian, Matthias Betzler, Max Gerwalt, Christoph Glaser, Peter Grub, Kevin Handrick, Sebastian Hexemer, Steffen Jans, Moritz Mergen, Marian Saar, Malte Scholz, Robert Scholz und David Simmet. Ein ganz besonderes Erlebnis in diesem Sommer war das Specialcamp mit zwei Übernachtungen, „bei dem überwiegend Kinder teilgenommen haben, die von Anfang an dabei waren. Es sollte also eine Belohnung für ihre Treue sein.“
1. FC Nackenheim – TSV Schott Mainz 1:1 (1:0)
Vor 150 Zuschauern ging der FCN bereits in der fünften Minute durch Malte Scholz nach Doppelpass mit Daniel Afonso in Führung. „Unsere Taktik war, den Punkt, den wir beim Anpfiff hatten, auch am Ende zu behalten“, verriet Nackenheims Spielertrainer Felix Hammer. „Dass wir direkt das 1:0 gemacht haben, war optimal. Dadurch konnten wir uns noch ein bisschen tiefer stellen und waren eigentlich das ganze Spiel sicher.“ Die Schottler bestimmten zwar nach dem Wechsel das Geschehen, ohne sich allerdings richtig gute Chancen zu erarbeiten. Der Ausgleich durch Dennis Engel war ein Sonntagsschuss aus 35 Metern (75.). „Da hat unser Towart Peter Grub, der zuvor stark gehalten hatte, ein bisschen unglücklich ausgesehen“, so Hammer. „Dieses Gegentor war unnötig
Kaffeekränzchen auf Augenhöhe
Schott kommt in Nackenheim trotz Belagerung über ein 1:1 nicht hinaus
Es ist nicht der Spieltag der Spitzenteams gewesen. Mit dem TSV Schott Mainz, dem TSV Schornsheim und den Nibelungen Worms hatten drei Teams die optimale Ausbeute aus den ersten drei Runden mitgenommen. Nun an Spieltag vier gelang es keinem aus dem Trio, als Sieger den Platz zu verlassen.
Die späte Anstoßzeit der Partie zwischen dem 1. FC Nackenheim und dem TSV Schott gab Dirk Willems die Möglichkeit, einen Wunsch zu äußern. „Ich hoffe, dass das Spiel in Nackenheim auch unentschieden endet“, sagte der Trainer des TSV Schornsheim nach dem 1:1 seiner eigenen Mannschaft gegen den TuS Hochheim.
Der Grund: „Ich gehe morgen mit Bert Balte (Coach des TSV Schott) Kaffee trinken, und da wäre es doch am besten, wenn wir punktgleich an der Spitze stehen“, lachte der TSV-Trainer. Quasi ein Treffen auf Augenhöhe. Es wird ein Trainerkränzchen, in dem sich keiner dem anderen unterlegen fühlen muss – denn Willems Wunsch ging in Erfüllung.
Schott kam in Nackenheim über ein 1:1 nicht hinaus. Und dass, obwohl die Balte-Elf in der zweiten Halbzeit das Nackenheimer Tor belagerte. „Wir haben uns mit all unseren Möglichkeiten dagegen gestemmt und nicht nur gemauert. Wir haben dann aber doch den Ausgleich kassiert“, berichtete FCN-Abteilungsleiter Karlheinz Geiberger.
In der 75. Minute schoss TSV-Verteidiger aus 40 Metern Torentfernung auf den Nackenheimer Kasten. „Es war weder eine Granate, noch ein Sonntagsschuss“, erklärte Geiberger, doch Torwart Peter Grub schätzte den Schuss falsch ein, blieb in der Tormitte stehen und musste zuschauen, wie die Kugel vom Innenpfosten ins Tor prallte.
„Das war ein Lapsus, der die tolle Leistung nicht schmälert. Peter hat uns mit sensationellen Paraden ein ums andere Mal gerettet“, so der Abteilungsleiter.