Testspiel 2.Mannschaft: 1.FC Nackenheim II vs. 1.FC Nackenheim A-Jugend (22.2.2008)

Am vergangenen Freitag spielten wir gegen unsere A-Jugend ein Testspiel mit einer Dauer von 2 x 30 Minuten. Leider sagten sehr viele Spieler der 2. Mannschaft ab, so dass wir mit einer „Rumpfelf“ spielen mussten, von der nur vier Spieler im Kader für das Spiel am Sonntag gegen Vitesse Mayence standen. Dennoch konnte mit 2:1 gewonnen werden, sicher auch ein Verdienst unserer drei Gastspieler aus dem Trainerstab, bzw. dem Freundeskreis. Das Ergebnis darf aber sicher auch nicht überbewertet werden.

Es wäre mir lieber gewesen, wir hätten vollständig antreten können, doch auch so konnten wir der A-Jugend gut Paroli bieten und ordentlichen Fußball abliefern. Positiv auffallend waren die guten Leistungen der Spieler, die in der 2. Mannschaft leider nur selten zum Zug kommen, darunter Patrick Walter, Thorsten Bugla, Steffen Jans und Moritz Mergen. Wir hoffen, dass dieses Spiel unserer A-Jugend einige wichtige Hinweise liefert und sie so gestärkt in die Rückrunde gehen kann.

Torschützen: Thorsten Bugla 1:0
Alexander Eckhard 2:1

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Testspiel 2.Mannschaft: 1.FC Nackenheim II vs. 1.FC Schwabsburg (17.2.2008)

Nach dem eminent wichtigen Sieg im Nachholspiel bei SNK Bosnjak Mainz, traf unsere Mannschaft am vergangenen Sonntag in einem Freundschaftsspiel auf den Klassenprimus der Kreisklasse Mainz-Bingen Ost 2, den 1.FC Schwabsburg. Nach einem morgendlichen Lauftraining und einem sehr guten Mittagessen in unserem Vereinsheim, verloren wir das Spiel gegen den Tabellenführer der in seiner Klasse mit zwölf Siegen aus dreizehn Begegnungen sehr dominant auftritt, nicht unverdient mit 2:3.

Die erste Halbzeit sah eine etwas spielbestimmendere Mannschaft aus Nackenheim und eine agile Gästeelf die auf Konterangriffe lauerte. Insbesondere im Mittelfeld wussten wir schön zu kombinieren. Durch eine schnelle und direkte Kombination über Zafer Yokus und Ilhami Bayrak wurde nach etwa 25 Spielminuten Daniel Afonso frei gespielt, der konsequent zur 1:0 Führung abschließen konnte. Schwabsburg gelang noch vor der Halbzeit der Ausgleich. Leider trugen wir einen recht großen Teil zum Gegentor bei, da wir trotz mehrfacher Balleroberung den Ball immer wieder an den Gast abgaben. So ging es mit 1:1 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit mussten wir mit Dogan Serti, Zafer Yokus und Ilhami Bayrak drei sehr wichtige Spieler an die erste Mannschaft abgeben. Sie wurden durch Ilhan Bayrak, Björn Vieten und Jens Friedrich ersetzt. Die zweite Halbzeit sah danach eine, insbesondere im Mittelfeld, deutlich feldüberlegene Gästemannschaft. Nach einem Foul von Innenverteidiger Moritz Mergen entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Das Foul wurde zwar klar außerhalb des Strafraums begangen, aber bei einem Freundschaftsspiel ist dies zwar vielleicht ärgerlich, aber nicht mehr und nicht weniger. Schwabsburg konnte die Chance nicht nutzen und so blieb es vorerst beim 1:1.

Nach etwa 60 Spielminuten verletzte sich Moritz Mergen und Matthias Bastian kam für ihn ins Spiel. Bastian rückte auf die Liberoposition, Ilhan Bayrak ins Mittelfeld und Björn Vieten übernahm Mergens Verteidigerrolle. In der 62. Spielminute nutzten die Gäste dann ein klares Abstimmungsproblem zwischen den Verteidigern und dem Libero zum 1:2. Vorangegangen war ein überflüssiger Ballverlust im Mittelfeld und eine mehr als mangelhafte Rückwärtsbewegung. In der 64. Spielminute ersetzte Salvatore Spanpinato unseren Florian Sudrow im Sturm. Leider setzten sich die Probleme im Mittelfeld bis zum Spielende fort und wir fanden nicht mehr zu unserem typischen Spiel mit enger Markierung der Gegenspieler im Mittelfeld zurück. Schwabsburg wusste die sich bietenden Räume zu nutzen und zog nach 74 Spielminuten auf 1:3 davon. Dieses Tor fiel auch, da wir nicht aggressiv genug den Zweikampf gesucht hatten.

Kurz vor Ende des Spiels kamen wir zum Anschlusstreffer zum 2:3: Der sehr gut aufgelegte Jens Friedrich und der aufsteigende Leistung zeigende Matteo Racioppa kombinierten mit Ilhan Bayrak auf der rechten Angriffsseite. Die Flanke von Racioppa konnte Salvatore Spanpinato in der 84. Spielminute zum 2:3 einköpfen. Bei diesem Ergebnis blieb es dann.

Insgesamt kann man mit dem Spiel gegen Schwabsburg nicht zufrieden sein. Wir müssen es schaffen, egal in welcher Aufstellung wir auf dem Platz stehen, konsequent zu decken und Zweikämpfe zu erzwingen. Daran müssen wir weiter arbeiten. In der kommenden Woche werden wir noch zwei Trainingseinheiten absolvieren und ein letztes Freundschaftsspiel bestreiten. Dann sollte der Kader für das wichtige Spiel gegen Vitesse Mayence stehen, zumal mit Bettinger mindestens eine wichtige und treffsichere Säule unseres Angriffspiels wieder ins Training zurückkehren und am Spieltag zur Verfügung stehen wird. Wie bedeutsam das Spiel am kommenden Sonntag für uns ist, kann man nicht oft genug betonen.

Aufstellung: Grub, Afonso, Mergen, Fassnacht, Serti, Glaser, Racioppa, Yokus, Afonso, Bayrak, Sudrow

Auswechslungen: Ilhan Bayrak für Dogan Serti (45’)
Björn Vieten für Zafer Yokus (45’)
Jens Friedrich für Ilhami Bayrak (45’)
Matthias Bastian für Moritz Mergen (60’)
Salvatore Spanpinato für Florian Sudrow (64’)

Torschützen: 1:0 Daniel Afonso (25’)
2:3 Salvatore Spanpinato (84’)

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Vorwort zum kommenden Heimspiel

Endlich geht es wieder los….

Als Spitzenreiter der Bezirksklasse Nord haben wir die Winterpause überwintern können. Jetzt gilt es, nach der Pause gut zu starten, damit unser Hauptziel Gau-Algesheim und Hechtsheim auf Distanz zu halten, aufgeht. So können wir den zweiten Platz halten, der ja zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation, berechtigt. Dazu ist es aber notwendig, heute gegen TUS Trechtingshausen zu gewinnen. Und das wird bestimmt nicht einfach. Der TUS hat sich nach schwachem Start, mittlerweile den 7. Tabellenplatz erklommen und gilt als spielstarke Mannschaft. Unsere II. Mannschaft hat bereits ein Nachholspiel erfolgreich gewonnen und hat die Abstiegszone verlassen. „Dennoch ist die Situation dieses Jahr alles andere als beruhigend. Man muss mit drei oder sogar vier Absteigern in unserer Klasse rechnen“, so der Kommentar von unserem Trainer Björn Vieten. „Heute kommt Vitesse Mayence, ein Gegner, der sich in unserer direkten Tabellennachbarschaft aufhält. In solchen Spielen sind Siege von entscheidender Bedeutung“, so Björn Vieten. Ich wünsche Björn und der Mannschaft dazu viel Erfolg.

Liebe Gäste, seid herzlich willkommen auf dem Sportplatz des 1.FC Nackenheim. Das gleiche gilt auch für die Spielleiter der heutigen Partien. Wir wünschen den Spielen einen fairen Verlauf.

Bitte unterstützen Sie auch heute, unsere Mannschaften, damit die angestrebten 6 Zähler in Nackenheim bleiben.

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Schatzmeister gesucht

Für unseren ausscheidenden Schatzmeister Manfred Lohmeyer wird ein Nachfolger gesucht.

Die oder der Interessent für diese interesante Vorstandsarbeit möchte sich bei einem der Vorstandsmitglieder melden oder Kontakt mit mir aufnehmen.

 Werner Kleinz

Tel.:06135/1447

 

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14. Punktspiel 2. Mannschaft (Nachholspiel) SNK Bosnjak Mainz – 1.FC Nackenheim II

Am vierzehnten Spieltag der Hinrunde war unser Gastspiel bei SNK Bosnjak Mainz auf der Bezirkssportanlage in Mainz-Bretzenheim wegen Unbespielbarkeit des Hartplatzes abgesagt worden. Als Ausweichtermin wurde der heutige 10. Februar festgelegt und das Spiel konnte, trotz vorheriger Bedenken, tatsächlich angepfiffen werden. Schlussendlich kamen wir heute auf schwierigen Platzbedingungen zu einem umkämpften und auch glücklichen Sieg gegen stets brandgefährliche, aber nicht immer faire Mainzer.

Von Spielbeginn an entwickelte sich auf dem Bretzenheimer Hartplatz eine spielerisch nur sehr wenig attraktive, aber stark umkämpfte Partie. Während wir stellenweise hier und da versuchten, über kurze Pässe unser Spiel zu etablieren, setze der Gegner von Anfang an auf lange Bälle in die Spitze. Die Zweikämpfe wurden von Anfang an hart geführt, aber in den ersten rund dreißig Minuten nicht unfair. Zu echten Torchancen kam es in der Anfangsphase nicht, doch die Heimelf hatte tendenziell etwas höhere Spielanteile. Dieser optische Vorteil entstand nicht zuletzt auch dadurch, dass die Stürmer von SNK Bosnjak aggressiv auf die Balleroberung an unserem Strafraum ausgerichtet waren, während viele unserer Bälle in die Offensive recht einfach vom Gegner abgefangen werden konnten.

Die Härte in den Zweikämpfen nahm etwa ab Mitte der ersten Halbzeit kontinuierlich zu. Nach einem klaren Ellenbogenschlag an Jonas Leber zog der Schiedsrichter nur die gelbe Karte. Wie er später sagte, wollte er dem Stürmer der Heimelf in dieser Situation keine Absicht unterstellen. Dies kann ich, vor allem in anbetracht der etwas undurchsichtigen Situation, sogar ein wenig nachvollziehen. In der dreißigsten Spielminute erhielt die Heimelf einen Freistoss aus etwa 22m Torentfernung in halblinker Position. Der Spielmacher zirkelte den Ball über die Mauer in den Strafraum und ein von außen heranstürmender Spieler der Heimmannschaft hob den Ball aus der Luft über unseren machtlosen Torwart Grub zum 1:0. Dieses Tor fiel, da wir auf Abseits spekulierten, anstatt aggressiv gegen den Mann zu verteidigen. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, aber auch nicht wirklich erzwungen.

Nach dem Führungstor wurden wir nun etwas stärker und erarbeiten uns aus der Defensive heraus etwas mehr Spielanteile. In der 37. Spielminute kam es dann zu einem brutalen Foul an Joachim Blaum. Während unser verletzter Spieler am oden liegend behandelt wurde, beleidigte und verhöhnte ihn ein Spieler der Heimelf in absolut überflüssiger Weise. Der Schiedsrichter hatte dies gehört und reagierte ohne zu zögern mit der gelben Karte – die Zweite für diesen Mann (er hatte bereits die gelbe Karte für den Ellenbogenschlag an Jonas Leber erhalten) und damit ein Platzverweis. Blaum konnte zum Glück dann nach einigen Minuten wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

In der 41. Spielminute erspielten wir uns auf der linken Angriffsseite über Blaum, Bayrak und Glaser eine Torchance. Nach einem Ballverlust eroberte Glaser den Ball im Strafraum zurück. Sein Gegenspieler wusste sich daraufhin nur noch mit einem unmotivierten Tritt zu helfen. Den fälligen Strafstoss verwandelte Ilhami Bayrak souverän zum 1:1. Mit diesem Ergebnis und numerischer Überlegenheit ging es in Pause.

Dort analysierten wir, dass für die Heimelf unter diesen Umständen eine Unterzahl nicht unbedingt ein großer Nachteil sein musste. Bei fast ausschließlich langen Bällen spielt es eine untergeordnete Rolle, ob vier oder fünf Spieler im Mittelfeld agieren. Zudem stand mit dem Torschützen zum 1:0 ein brandgefährlicher Stürmer auf dem Feld, dem immer ein Tor zuzutrauen war. In gleicher Besetzung gingen wir dann in die zweite Halbzeit.

Insgesamt waren wir in der zweiten Halbzeit über weite Strecken die etwas spielbestimmendere Mannschaft. Dennoch blieb das Spiel auf schlechtem technischem Niveau, natürlich auch bedingt durch die Platzverhältnisse. Im Spiel nach vorne schlichen sich immer wieder leichte und überflüssige Abspielfehler ein und oftmals wurde der richtige Zeitpunkt zum Abschluss versäumt. Aus mehreren dieser Situationen entwickelten sich gefährliche Konterspielzüge und der Schütze des 1:0 hatte gleich mehrfach Gelegenheit, seine Farben wieder in Front zu bringen. Einmal rettete sogar der Pfosten für den bereits geschlagenen Peter Grub.

In der 62. Spielminute ersetzte Florian Sudrow, nach einer Verletzung mit extrem langer folgender Leidenszeit, Matteo Racioppa. Sudrow ging daraufhin in die Sturmspitze als Partner von Daniel Afonso und Peter Fassnacht, der bis hierhin als zweite Spitze agiert hatte, rückte auf die rechte Außenbahn. Nur etwa eine Minute nach seiner Einwechslung hatte Sudrow bereits die Chance zum Führungstreffer, doch der Ball sprang ihm freistehend vor dem Tor über den Fuß. Heute sollte es leider wohl noch nicht sein, aber ich bin mir sicher, dass der „Premierentreffer“ nach so langer Zeit von Florian nicht lange auf sich warten lassen wird.

In der 75. Spielminute erarbeitete sich SNK Bosnjak einen Eckball. Als der Flankenball in den Strafraum flog, schlug der bei Jonas Leber stehende Spieler brutal mit dem Ellenbogen ins Gesicht unseres Spielers. Der Schiedsrichter reagierte daraufhin sofort mit der roten Karte und SNK Bosnjak musste mit neun Spielern weiterspielen. Eine konsequente und richtige Entscheidung.

Das Spiel geriet danach in eine Phase mit extremer Aggression und wenig Fußball. Permanent wurden Drohungen gegen unsere Spieler ausgesprochen und ich bin wirklich froh und stolz, dass wir uns alle nicht zu Reaktionen haben hinreißen lassen. In der 86. Spielminute stand das Spiel dann plötzlich kurz vor dem Abbruch durch den exzellenten Schiedsrichter. Nach einem Zweikampf an der Außenlinie verübte ein Spieler der Heimmannschaft eine Tätlichkeit gegen einen unserer Zuschauer. Als der Schiedsrichter daraufhin, absolut folgerichtig, erneut die rote Karte zeigte, eskalierte die Situation und es entstand ein Tumult aus Spielern und Zuschauern. Nur knapp konnte der Abbruch verhindert werden, doch ich hoffe, dass diese Situation durch die zuständigen Gremien noch analysiert und konsequent bewertet wird.

Mit nun drei Spielern mehr auf dem Feld waren wir plötzlich natürlich drückend überlegen, doch die verbleibende Spielzeit belief sich auf nur noch drei Minuten. Zwei Großchancen brachten keinen Erfolg, da wir zu eigensinnig handelten. Kurz vor Ende der Partie erhielten wir noch einen Eckball. Selbstverständlich rückten nun alle großen Spieler mit in den Strafraum von SNK Bosnjak, darunter auch Jonas Leber. Als der Ball in die Mitte kam, schraubte sich Leber hoch und köpfte den Ball in den rechten Torwinkel der Mainzer. Ein schulmäßiger Kopfball, der keine Sekunde zu früh oder zu spät kam. Ein ganz wichtiger Treffer für uns.

In der 90. Spielminute kam noch Björn Vieten für Stefan Afonso. Die verbleibende Spielzeit verstrich mit Querpässen in unserer Hälfte und nach etwa 92 Spielminuten pfiff der konsequente und wirklich souverän agierende Schiedsrichter die Partie ab. Der Sieg war glücklich, aber nicht unverdient und mir als Trainer ist heute ein kleiner taktischer Fehler unterlaufen, der zum Glück nicht zu arg ins Gewicht fiel. Dennoch halte ich es für wichtig, solche Situation zu erkennen. Daher bin ich auch stets für konstruktive Kritik und Fragen offen.

Mit diesem Erfolg haben wir nun 21 Punkte, also die identische Punktzahl wie in der Vorsaison am dreißigsten und damit letzten Spieltag. Dennoch ist die Situation dieses Jahr alles andere als beruhigend: Man muss mit drei oder sogar vier Absteigern in unserer Klasse rechnen. Heute sind wir zwar wieder auf Rang zehn vorgerückt, doch um auch am Ende mindestens auf dem zwölften Platz zu stehen, sind noch einige Siege und Punktgewinne erforderlich. Ich bin mir sicher, dass wir diese notwendigen Punkte einfahren werden. Schon in zwei Wochen kommt mit Vitesse Mayence ein Gegner nach Nackenheim, der sich in unserer direkten Tabellennachbarschaft aufhält. In solchen Spielen sind Siege von entscheidender Bedeutung und nach dem Verlauf des Hinspiels haben wir gegen Vitesse auch noch einiges gut zu machen. Ich freue mich schon auf die nächsten Aufgaben und wünsche mir eine weiterhin tolle Unterstützung für unsere Mannschaft.

1.FC Nackenheim II: Grub, Afonso, Leber, Klasen, Serti, Glaser, Blaum, Racioppa, Fassnacht, Bayrak, Afonso

Auswechslungen: Florian Sudrow für Matteo Racioppa (62’)

Björn Vieten für Stefan Afonso (90’)

Im Kader: Moritz Mergen

Tore: 1:1 Ilhami Bayrak (FE) 41’

1:2 Jonas Leber 89’

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Interview Günter Loos

Seit geraumer Zeit ist das Fußballfieber in Nackenheim entfacht. Der einfache Grund: Die erste Herrenmannschaft des 1. FC Nackenheim steht mit 43 Zählern auf Platz eins der Bezirksklasse Nord – die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga Rheinhessen sind möglich. Ärgster Verfolger ist der FSV Saulheim, der ebenfalls 43 Punkte aufweist und derzeit auf dem zweiten Rang liegt. Diese Platzierung berechtigt zur Teilnahme an einer Aufstiegs-Relegation. Die nächsten Teams, die Spvgg. Gau-Algesheim (34) und die TSG Hechtsheim (33), weisen schon einen deutlichen Abstand auf. Über die aktuelle Situation des 1. FC Nackenheim sprachen wir mit dem Erfolgstrainer Günter Loos.

Herr Loos, Ihre Mannschaft steht pünktlich zur Winterpause auf dem ersten Tabellenplatz. Doch in der vergangenen Spielzeit rettete sich der FCN erst in den Relegationsspielen vor dem Abstieg – wie konnte das passieren?
Loos: Das war mein erstes Jahr in Nackenheim, Mannschaft und Trainer mussten sich also erst mal zurecht finden. Zur Winterpause standen wir im Mittelfeld auf dem achten Platz und haben uns auf der sicheren Seite gefühlt. Das Polster auf die Abstiegsränge war relativ groß. Aber plötzlich haben sich sieben, acht Leistungsträger verletzt und wir sind immer weiter hinten reingerutscht. Es war brutal, wie es uns da erwischt hatte. Nur mit viel Engagement konnten wir uns dann in den Relegationsspielen vor dem Abstieg retten.

Was haben Sie nun besser gemacht? Waren es vor allem die fünf Neuzugänge?
Loos: Wir haben die Lehren gezogen, dass wir unbedingt drei, vier neue Führungsspieler brauchen, die das Team als Häuptlinge auf dem Platz führen. Da haben wir zunächst an Dennis Hassemer gedacht, ein echter Nackenheimer Bub mit einer tollen Körpersprache, der in Finthen schon in der Verbandsliga gekickt hat. Ich habe ihn 100.000 Mal angerufen – zum Glück hat er sich für uns entschieden.

Eine Signalwirkung?
Loos: Auf jeden Fall. Dadurch ist auch Michael Schwitalla, der ebenfalls in Nackenheim wohnt, zu uns gewechselt. Beide kamen vom VfB Bodenheim. Außerdem konnten sie Tim Pflieger überzeugen, zu uns zu kommen. Schwitalla und Pflieger bilden nun ein richtig starkes Sturmduo. Als I-Tüpfelchen habe ich den Verteidiger Mark Handrich angesprochen. Auch er war begeistert und hat zugesagt. Letztendlich war das eine Art Kettenreaktion.

Mit 23 Gegentoren haben Sie die beste Defensive der Liga. Welchen Anteil hat Torwart Kevin Gieseking, der fünfte Neuzugang?
Loos: Kevin ist ein sehr lautstarker Keeper, daran mussten sich die Jungs erst gewöhnen. Doch das hat schnell funktioniert. Er ist ein richtig Guter, sehr zuverlässig und ein Puzzlestein unseres Erfolgs.

Sind Sie also rundum zufrieden mit dem Kader?
Loos: Wir haben derzeit 22 fitte Spieler, die allesamt in der ersten Mannschaft eingesetzt werden können. Das ist fast ein kleines Luxusproblem. Doch das Allerwichtigste: Von den 22 Spielern sind 19 Einheimische, die sich mit dem Verein voll identifizieren. Diese Philosophie, wenn fast alles auf Nackenheimer Schultern getragen wird, honorieren auch die Zuschauern. Deshalb werde ich in der Saison 2008/09 Trainer in Nackenheim bleiben.

Reicht es für den Aufstieg in die Bezirksliga?
Loos: Wir sind gewarnt aus dem letzten Jahr und werden uns zu keiner Zeit sicher fühlen. Unser Hauptziel ist es, Gau-Algesheim und Hechtsheim auf Distanz zu halten, um den zweiten Platz zu festigen. Damit wäre uns die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation sicher.

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Neujahrsessen am Aschermittwoch

Der Vorstand des 1. FC lädt am Aschermittwoch, 06.02.2008 um 19:00 Uhr, seine Betreuer, Trainer, Schiedsrichter, Physiotherapeut und Gäste zum Heringsessen und Buffet ein. Dabei soll der neue Pächter, Herr Thomas Müller-Willenbacher und Team vorgestellt werden. Offizielle Eröffnung des Vereinsheimes ist erst einen Tag später am 07.02.2008. Nach Begrüßung und Danksagungen wird an diesem Abend eine Bierprobe der Privatbrauerei Schmucker mit 8 verschiedenen Biersorten von dem Braumeister Herrn Sauer durchgeführt. Zwischen den Proben wird uns Gisela Petry von Weingut Reinhardt Petry musikalisch unterhalten. An dem Abend wird der Vorstand auch auf die Aktivitäten im diesjährigen 55. Jubiläumsjahr hinweisen. Es wird also bestimmt ein unterhaltsamer Abend und der Vorstand freut sich auf Euer Kommen.

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Neuerˆffnung Vereinsheim

Endlich ist es soweit

Das Vereinsheim des „ 1. FC Nackenheim „ öffnet am 07.02.08 seine Pforten.

Unter neuem Namen „ mueller´s „ und neuer Führung, wird es viele Neuerungen und Überraschungen geben. In der neuen Karte werden Sie regionale Weine und deutsche gut bürgerliche Küche finden. Oder genießen Sie ein frisches Schmucker Pils vom Fass.

Ab März wird es samstags und sonntags ab 10:00 Uhr einen Frühstücksbrunch geben.

Schauen Sie einfach mal rein und probieren Sie es aus.

Wir sind für Sie da:

Mo – Fr ab 17:00 Uhr

Sa und So ab 10:00 Uhr

Dienstag Ruhetag


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Nach Felix Hammer hat der 1. FC einen zweiten Vereinsmanager

Vorsitzender Werner Kleinz erhält aus den Händen von Karin Augustin Präsidentin des Sportbundes Rheinhessen die Urkunde C-Lizenz Vereinsmanager. Die feierliche Übergabe fand am Sonntag, 13.01.2008 im Berno-Wischmann-Haus im Rahmen eines Sektfrühstückes für alle Lehrgangsteilnehmer statt.

Vereinsmanagerausbildung 2007

Erfahrungsbericht

Geschafft! Fünf lange Wochenenden in fast drei Monaten waren nötig, damit wir ans Ziel gelangten. Wir, das ist eine Gruppe von (meist) unermüdlichen Sportlern und engagierten Ehrenamtlern, die bereit sind, eine Aufgabe innerhalb der Vereinsleitung zu übernehmen oder schon ausüben. Und das Ziel war die C-Lizenz als Vereinsmanager.

Zugangsvoraussetzungen zu diesem Lehrgang gibt es keine (außer der Mitgliedschaft in einem zum Sportbund Rheinhessen gehörenden Verein). Allerdings wird während des Kurses „gesiebt“. Nein, nicht durch die Klausur. Es gibt zwar eine anspruchsvolle schriftliche Prüfung in der Nacht des letzten Samstags. Die schafft aber jeder, der bei den Fachvorträgen aufgepasst hat. Das Selektionsverfahren nennt sich „Anwesenheit“. Wer mehr als drei Fehlstunden hat, wird zur Prüfung nicht zugelassen.

Ich glaube, das war das erste Lernziel der Ausbildung. Eine Managementposition in einem Verein kostet Zeit. Die muss man zur Verfügung stellen. Auch wenn es im Moment eigentlich gerade mal nicht so passt.

Und die Themen: Vereinsrecht, Steuern im Verein, Organisation des deutschen Sports, Versicherungen… Da fallen einem beim Lesen der Überschriften schon die Augen zu. Gut, die Themen sind wirklich trocken, die Referenten sind es nicht.

Beispiel: Freitagabend. 19:00h. Nach 10 Stunden Unterricht ist meine Aufnahmefähigkeit bei Null, meine Ohren sind auf Durchzug gestellt, und meine Augenlider wiegen 5 Kilo (jedes). Da kommt Irene Klempan, setzt sich auf den Tisch, und erzählt über die Regularien und Vergütungen für Vereinsmanager. In einer Weise, dass ich hellwach jedes ihrer Worte fasziniert in mich aufnehme. Diese 90 Minuten waren spannender als ein Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Überhaupt waren alle Referenten nicht nur in der Lage, mir neues Wissen zu vermitteln, sie verstanden es auch, mich glauben zu lassen, dass ich dieses neue Wissen brauche. Ich verstehe jetzt mehr von den Steuerbelastungen eines Sportvereins als von meiner eigenen Einkommenssteuererklärung.

Und dann meine Mitstreiter um den neuen Titel. Obwohl aus den verschiedensten Vereinen und in den verschiedensten Altersgruppen, waren wir doch von Anfang an eine echte Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützte und motivierte. Eine starke Truppe!

Allerdings war unser erster gemeinsamer öffentlicher Auftritt nicht gerade ein Erfolg. Unser Besuch bei der Mainzer Rhein Zeitung brachte weder uns in die Schlagzeilen noch Fraukes Mädels neue Trainingsanzüge (trotz ihrer Schmeicheleien bezüglich der Handballberichterstattung in gerade diesem Blatt).

Auch beim Lotto-Spielen hatten wir wenig Glück. Die Teilnahme an den Veranstaltungen „Sex mit 49“, „Super Sex“ und „007“ machten uns nur um Erfahrungen reicher. Wenigstens hat uns der Referent der Lotto-Gesellschaft entscheidende Tipps gegeben, wie die Vereine mit Lotto immer gewinnen.

Intern lief es wesentlich besser. Die 100-Jahr-Feier des Turnvereins, das Weihnachts-Schwimmen des Schwimm-Clubs, das Sommercamp des ukrainischen Taek-Ruder-Wan-Fußballvereins und die Kaffeefahrt nach Appenheim waren perfekt organisiert und wurden in der Seminarzeitung nur deshalb nicht erwähnt, weil sie nach Redaktionsschluss dargeboten wurden.

Und selbst unsere Fernseh-Auftritte während der Rhetorik-Übung wurden von den Zuschauern wohlwollend kommentiert.

In solch einer Umgebung macht das Lernen Spaß. Ich glaube, wir haben uns alle auf unsere gemeinsamen Wochenenden gefreut. Und ich vermisse sie ein bisschen.

Ein Wort zum Essen. Dieses wurde im Bistro des Berno-Wischmann-Hauses eingenommen. Es war international, abwechslungsreich, immer frisch und gut zubereitet, und ausreichend. Da könnte man direkt nur mal so hingehen.

Fazit für uns: Wir sehen uns wieder. Im nächsten Frühjahr. Vereinsmanager B-Lizenz- Ausbildung. Rhetorik bei Fischer-Drumm. Und dann beim Seminar der VBG. Und dann vielleicht in Laubenheim zum französischen Barbecue. Ich könnte ja mein Schalotten-Gemüse mitbringen.

Fazit für Euch: Nix wie hin! Es lohnt sich! Neulinge im Vereinsmanagement werden sich nach der Ausbildung wesentlich sicherer auf diesem mit Fallstricken und Fußangeln gespickten Terrain bewegen und die alten Hasen werden erfahren, was sie in der Vergangenheit alles falsch gemacht haben. Und Spaß macht es auch!

Peter Hendler
TV Dienheim


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